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Ich würde euch gerne mal mein Zuhause vorstellen und auch zeigen dass es bei meinen Mädels nicht immer ohne Stress zugeht.
Also früh am Morgen, wenn noch alle auf dem Lagerplatz schlafen, muss ich aufstehen und CRC helfen, damit ihr ein tolles Frühstück bekommt.
Zuerst muss ich 40 Liter Tee machen, dann zum Bäcker fahren und 300 Wecken oder 10 Zöpfe holen und das alleine nur fürs Frühstück, ganz schön viel wenn ich überlege, dass ich nur vier Krümel am Morgen frühstücke. Ich sag euch, wenn CRC das nicht Wochen vor dem Zeltlager bestellen würden, dann wäre ich jeden Morgen überfordert.
Danach sagen meine Mädels „Hey Herr Immersatt der Küchendienst (jedes Zelt darf das machen) kommt“ und rufen das Zelt mit einem Küchendienstsignal, damit die wissen, dass sie kommen sollen. Das finde ich gut, da habe ich ganz viele Kinder um mich herum und das macht mir Freude.
Mit dem Küchendienst putze ich die Bänke und Tische, stellte die Marmelade und das Nuspli auf die Tische und fülle die Wannen für das Spülwasser. Ich bin ganz schön erschrocken wo CRC einmal vom Einkaufen kamen und 100 Nuspli mitbrachten. Da habe ich die Ramona gefragt warum sie denn so viel davon eingekauft hat. Da sagte sie: „na Herr Immersatt, das essen unsere Kinder doch in den 9 Tagen“. Puh ganz schön viel. Ich habe das dann mal ausgerechnet und bei 100 Nuspli isst jedes Kind im Zeltlager ein Nuspli. Ist ganz schön viel, aber zugegeben Nuspli ist super lecker – Mmmhhhh…schmatz…schmatz!
Manchmal bekomme ich aber auch Angst um mein Häuschen, weil die Kinder in das Küchenzelt rein laufen und mein Häuschen steht ja am Eingang. Es dürfen niemand außer CRC und ich ins Küchenzelt, weil das für die Sauberkeit wichtig ist. CRC sagen „die Küche ist Hoheitsgebiet“ und meine drei Mädels haben immer Recht.
Wenn der Küchendienst alle ihre Aufgaben erledigt hat, dann frühstücken wir alle zusammen. Das macht mir ganz viel Spaß und lecker ist es auch. Kann es kaum erwarten, dass ich wieder ins Zeltlager gehen darf. JUPI
Nachdem alle Kinder ihre Teller und Tassen gespült haben und der Küchendienst die Zeltlagerküche aufgeräumt hat beginnen die Vorbereitungen für das Mittagessen. Zum Mittagessen gibt es zum Beispiel Spaghetti, Hamburger, Spätzle mit Soße, Reispfanne, Maultaschen, Würste und Steak, Suppe und Tortellini. Aber da CRC den Speiseplan nie bekannt geben und wir uns immer überraschen lassen müssen bin ich sehr gespannt was es dieses Jahr leckeres zum Essen gibt.
Ich habe in den Speiseplan vom letzten Jahr gespickt und da gab es 9 Kilogramm Spaghettinudeln, 300 Hamburger oder 40 Liter Reispfanne. Uiuiui das ist so viel an Menge, da werde ich jedes Mal blass wenn CRC zum Kochen anfangen. Der Küchendienst hilft dann wieder beim Herrichten zum Mittagessen.
Nach einer kleinen Verschnaufpause machen sich die Küchenmädels an das Vorbereiten vom Abendessen. Ich klinke mich da aus, da ich keine Wurst schneiden möchte und an der Brotschneidemaschine verletze ich mich, da die ganz schön scharf ist. 15 Brote verputzen alle an einem Abendessen. Das hört sich vielleicht viel an, aber da die frische Luft und die Spiele auch anstrengend sind muss abends noch mal gut gegessen werden.
Dann räumt der Küchendienst wieder alles gemeinsam mit dem CRC – Team auf und die Küche und ich haben Feierabend.
Für die Nachtwache kann der Betreuer Brote machen, welche immer sehr lecker sind und die Lagerfeueratmosphäre wird dadurch auch ganz toll.
Ich bin da dann schon immer in meinem Häuschen, da CRC nicht da sind, weil sich nach der Nachtruhe die Betreuer jeden Abend im Betreuerzelt treffen um das Zeltlager zu koordinieren und um sich zu besprechen.
Die Nachtwache und ich bewachen dann das Küchenzelt und den gesamten Zeltplatz, damit die Glocke und die Fahne nicht vom Zeltplatz entwendet werden, denn diese beiden Dinge sind das wichtigste in unserem Zeltlager.
- Euer Küchenteam - |